Samstag, 04. Mai 2024

 

Arromanches-les-Bains (Wanderung) zur Batterie Longues-sur-Mer

Heute war ein Wandertag angesagt und zwar besuchten wir zu Fuss die Arromanches-les-Bains Batterie

Die Batterie Longues-sur-Mer befindet sich bei dem Ort Longues-sur-Mer an der französischen Atlantikküste in der Normandie am Ärmelkanal. Vor der Invasion (Operation Overlord) am 6. Juni 1944 wurde die Batterie von den alliierten Luftstreitkräften mehrfach bombardiert, aber es wurden keine großen Schäden angerichtet. Am Invasionstag wurde die Batterie von dem Schlachtschiff USS Arkansas (US Navy) und den Kreuzern HMS Ajax (Royal Navy) und FFL Georges Leygues (Force Françaises Libres) beschossen. Am 6. Juni wurden von der Batterie insgesamt 170 Schüsse abgegeben, ohne dass ein Schiff der Invasionsflotte von ihr versenkt oder beschädigt wurde. Die gesamte Besatzung der Batterie (184 Mann, die Hälfte von ihnen älter als 40 Jahre) ergab sich am Morgen des 7. Juni kampflos dem 2. Bataillon des britischen Devonshire-Regiments. Die Batterie ist heute ein Museum und kann besichtigt werden. Von den Geschützbunkern gelangt man durch eine gerade Straße direkt zum Feuerleitstand an der Steilküste; in den Feldern links und rechts sind noch einige Befestigungsreste erkennbar.

Die Batterie besteht aus vier Geschützbunkern, die Kanonen und Bunker weisen unterschiedliche Zustände auf und sind teils zerstört. Die größten Schäden stammen von der Explosion der Munition für ein Flakgeschütz, das von den Briten auf dem Bunker Nr. 4 montiert worden war, wobei viele britische Soldaten ums Leben kamen. Die Geschützbunker liegen circa 450 m von der Küstenlinie entfernt und parallel zu dieser angeordnet, nur geringfügig in der Tiefe gestaffelt. Der Hauptzugang zu den Geschützbunkern liegt auf der landeinwärtigen Seite, gedeckt durch eine Splitterwand. Ein kurzer Gang führt von dort in den Hauptkampfraum, aus dem das Geschütz durch die Scharte seine Wirkung entfaltete. Um die Besatzung vor Splittern zu schützen, erhielten die Geschütze Schilde aus 10 mm dicken genieteten Stahlplatten. Aus dem kurzen Gang gelangt man links und rechts je in einen kleinen Raum, in dem die Munition beziehungsweise die Treibladungen gelagert waren. Aufenthaltsräume waren in separaten Personalbunkern untergebracht. Nicht alle der Bunker sind komplett aus Beton gegossen, sondern teils aus Betonsteinen gemauert.

Die Hauptbewaffnung der Batterie bestand aus vier 15 cm TbK C/36 (TbK =Torpedobootskanone), daneben gab es zur Selbstverteidigung Maschinengewehre und Mörser, vor allem in sogenannten Tobruk-Kleinbunkern, Minenfelder und Stacheldrahtgürtel. Von diesen Anlagen sind nur wenige Reste übriggeblieben.

Direkt an der Küstenlinie gelegen befinden sich zwei sichtbare Tobruk-Kleinbunker und der ehemalige Beobachtungs- und Feuerleitbunker. Dieser ist im Film „Der längste Tag“ (1962) zu sehen, allerdings nicht in originaler Verwendung, und „dekoriert“ (2-cm-Flakvierling im Film zwischen Bunker und Steilküste). Der Feuerleitbunker und die Tobruk-Kleinbunker waren lange Zeit teils verschüttet und voll Wasser gelaufen und somit schwer begehbar. Zum Jahr 2004 (Jubiläum 60 Jahre Landung) wurden sie touristisch erschlossen.

Nach heute immer noch gut sichtbar die Landungsstege im Meer
Im Hintergrund die Batterien

Sonntag, 05. Mai 2024

 

Arromanches-les-Bains - Vierville-sur-Mer

Unser erstes Ziel heute ar das Schloss Balleroy. 

Das Schloss Balleroy wurde im 17. Jahrhundert für Jean de Choisy errichtet ein Berater des Königs Ludwig XIII., der dafür den berühmten Architekten François Mansart beauftragte. Nachdem es von den Marquis von Balleroy drei Jahrhunderte lang bewohnt wurde, ging es 1970 in den Besitz eines reichen amerikanischen Verlegers über, Malcolm Forbes, der es komplett restaurieren ließ. 2019 wurde es schließlich an den amerikanischen Unternehmer Roy Truman Eddleman verkauft. Die Gärten im französischen Landschaftsstil, die von Buchsbaumparterren gesäumt und von Wirtschaftshäusern und Wassergräben umschlossen sind, wurden zu Beginn des 20. Jahrhunderts neu angelegt. Der sehr schöne Park im englischen Landschaftsstil wurde im 19. Jahrhundert im romantischen Stil angelegt. Im Schlossinneren können eine schöne Sammlung bedeutender Gemälde, ein toller Speisesaal mit Régence-Holzvertäfelungen und ein Ehrensaal mit königlichen Porträts bewundert werden.

In einem der Nebengebäude des Schlosses befindet sich das verblüffende Ballonmuseum; Heißluftballons waren die große Leidenschaft von Malcolm Forbes. Es zeigt Objekte und Dokumente über die Epoche der Heißluftballons ab dem ersten Flug der Gebrüder Montgolfier in 1783 und die Geschichte der Aerostation. Bis 1999 organisierte der Eigentümer jedes Jahr das Ballonfest, bei dem Heißluftballons über das Schloss hinwegflogen.

Nächster besichtigungsort war die Abtei Cerisy-la-Fôret.

Malerisch, umgeben von Wiesen und Bäumen, liegt die ehemalige Prioratskirche St. Vigor der Abtei Cerisy-la-Forêt. Die Abtei wurde 1032 von "Robert le Magnifique" gegründet. Ihren Namen hat sie vom Heiligen Vigor (6. Jh), einem Bischof aus Bayeux. Sie ist ein Beispiel des normanischen Einflusses am Ende des 11. Jh. Nur noch erahnen kann man allerdings den Gesamtausdruck der Anlage vor 1812, denn um die Unterhaltskosten zu reduzieren wurden damals vier der ehemals sieben Joche abgerissen.

Nun fuhren wir zum heutigen Highlight des Tages, zum amerikanischen Soldaten friedhof in Colleville-sur-Mer

Zwei der eindrucksvollsten Soldatenfriedhöfe, die an die alliierte Landung in der Normandie erinnern, liegen nahe beieinander – und sind so verschieden, wie Friedhöfe nur sein können: der amerikanische Soldatenfriedhof in Colleville-sur-Mer und der deutsche in La Cambe.

Der „Normandy American Cemetery“ liegt oberhalb des damals heißumkämpften Abschnitts „Omaha Beach“. In den frühen Morgenstunden des 6. Juni 1944 landeten hier die 1. und die 29. US-Infanteriedivision – und stießen auf den heftigen Widerstand der dort stationierten deutschen 352. Infanteriedivision. Erst gegen 20 Uhr gelang es den Amerikanern, auf einer Anhöhe westlich von Colleville einen ersten Brückenkopf zu errichten. „Omaha Beach“ war der blutigste und verlustreichste Schlachtort des D-Day. Mehr als 3.000 Männer der Landungstruppen ließen hier, auf „bloody Omaha“, ihr Leben. Schon zwei Tage später, am 8. Juni 1944, wurde in Colleville ein provisorischer Soldatenfriedhof für die vielen Gefallenen errichtet. Heute bietet der vom US-Kongress patronierte „Normandy American Cemetery“ einen würdigen Gedenkort mit 9.387 Gräbern und einem Mahnmal für 1.557 Vermisste der US-Armee. Sicher ist das Pathos, das den Ort umweht, für deutsche Besucher ungewohnt – etwa Aufschriften wie „Der Geist der amerikanischen Jugend steigt aus den Wellen.“ Oder auch das tägliche Einholen der amerikanischen Flagge, pünktlich um 9 und 16.30 Uhr im Rahmen eines militärischen Zeremoniells. Doch denken wir daran, dass der D-Day der Beginn einer Befreiung war, die letzten Endes auch uns Deutschen galt. Und seine Soldaten, die Lebenden wie die Toten, zählen in der amerikanischen Gesellschaft heute zur „Greatest Generation“- der „größten Generation“. Am Eingang des Friedhofs befindet sich eine Kapsel, die am 6. Juni 2044, ein Jahrhundert nach dem D-Day, geöffnet werden soll. Sie enthält eine Botschaft von Dwight D. Eisenhower aus jenen Tagen, dem Oberkommandierenden der Alliierten und späteren US-Präsidenten, an künftige Generationen. Es darf vermutet werden, dass sie auch daran erinnert: Die Freiheit muss immer wieder neu verteidigt werden.

Eingang zum amerikanischen Soldatenfriedhof
Gedenkkapelle

Montag, 06. Mai 2024

 

Vierville-sur-Mer - Saint-Vaast-la-Hougue

Auch diese Nacht regnete es andauernd, jedoch als wir aufstanden, war der Himmel wolkenlos. Erster Halteort war der Pointe du Hoc. 

Pointe du Hoc ist ein Felsen in der Normandie, der 30 Meter senkrecht über dem Strand aufragt. Die Pointe du Hoc ist eine der wichtigsten Stätten des 6. Juni 1944. Die Deutschen hatten an der Pointe du Hoc sechs 155er-Kanonen mit einer Reichweite von 19 500 Metern aufgestellt. Diese Batterie bedrohte direkt die Landung an den Stränden von Utah und Omaha. Der alliierte Generalstab beschloss daher, diese Geschütze vor der Landung zu zerstören. Sie begannen mit intensiven Luftangriffen. Da die Geschütze durch Kasematten geschützt waren, hatten die Bombardements nicht den gewünschten Effekt. Die Alliierten beschlossen daher, Ranger landen zu lassen, die die Klippen erklimmen und die Batterie erobern sollten. In Vorbereitung auf die Landung wurde die Anlage von Schiffen der Marine bombardiert. Unmittelbar danach sollten die Ranger die Batterie vom Meer aus angreifen. Leider landeten die Ranger zu weit von der Pointe du Hoc entfernt und die Deutschen hatten nach dem Bombardement genug Zeit, sich wieder zu sammeln. 225 Männer landeten um 7.10 Uhr und begannen unter deutschem Beschuss die Klippen zu erklimmen. Um 7.55 Uhr hatten die 150 Überlebenden das Ziel erobert. Die Ranger stellten später fest, dass die Kanonen weiter weg verlegt und durch einfache Holzpfähle ersetzt worden waren. Die Amerikaner hielten die Pointe du Hoc zwei Tage lang, bevor sie von anderen Truppen eingeholt wurden, so dass nur noch 90 Überlebende übrigblieben.

Hier die Uebersicht des strategisch wichtigen Ortes
Die Bunker im Boden sieht man fast nicht

Nächster Ort war der deutsche Soldatenfriedhof La Cambe

Ganz anders ist die Atmosphäre auf dem deutschen Soldatenfriedhof von La Cambe, wo über 21.000 deutsche Gefallene ruhen. La Cambe ist damit der größte deutsche Soldatenfriedhof der Normandie. Entlang der 1,2 Kilometer langen Zufahrt zum Friedhof stehen in einem „Friedenspark“ 1.200 Ahornbäume. Die Spender der Bäume setzten hiermit ein lebendiges Zeichen für den Frieden. Frieden ist auch das Ziel der dreisprachigen Ausstellung im Informationszentrum, die zum Nachdenken über Krieg und Gewalt anregt und zum Frieden mahnt. Der Friedhof La Cambe selbst wirkt im Vergleich zu Colleville schlichter und es verbirgt sich ein wahrer Schatz der Geschichte, den es zu entdecken lohnt. Dunkle Kreuze vermitteln das Gefühl, dass diese Toten nicht für eine gerechte Sache gefallen sind. Doch macht der Tod nicht alle gleich? Der Besuch von La Cambe stimmt traurig. All diese jungen Männer wurden sinnlos geopfert, damit ein mörderisches Regime noch ein paar Monate länger sein Unwesen treiben konnte. Und gerade wenn man beide Friedhöfe, Colleville und La Cambe, an einem Tag besucht, fällt ein Gedanke leicht: Dank an die jungen Männer, die Europa von der Tyrannei befreiten. Die ganze Normandie – sie ist bei aller landschaftlichen Schönheit auch vor allem ein Gedenkort für den Wert der Freiheit.

Unser heutiger Uebernachtungsort war dann in Saint-Vaast-la-Hougue

Saint-Vaast-La-Hougue kann auf einige bedeutsame geschichtliche Ereignisse zurückblicken. So landeten am 12. Juli 1346 Edward III. von England und sein "der schwarze Prinz" genannte Sohn mit 20.000 Mann in der Stadt und eroberte anschließend die Normandie.  Die Buchten von Saint-Vaast und Barfleur waren 1692 Schauplatz der Schlachten von Barfleur und La Hougue. Während die Schlacht von Barfleur bis heute von den Franzosen als strategischer Sieg über die englisch-holländischen Truppen angesehen wird, verlor die Flotte von Admiral Tourville die Schlacht von Saint Vaast. Elf Schiffe strandeten bei Tatihou und Saint-Vaast und wurden vom Gegner niedergebrannt. Der französische Plan, England zu besetzen, wurde daraufhin von Ludwig XIV fallengelassen. Als direkte Folge der Schlachten wurden ab 1694 von Benjamin de Combes, einem Schüler Vaubans, die beiden Wehrtürme auf Tatihou und der Landzungen La Hougue errichtet. Damit konnten die Buchten vor feindlichen Übergriffen geschützt werden. 1730 wurde die erste Schutzmauer errichtet, um die 33 Ortschaften rund um Saint-Vaast vor Überflutungen zu schützen. Grundsteinlegung des Fischereihafens war 1828. Die Schleuse, die ein Leerlaufen des Hafenbeckens bei Ebbe verhindert, wurde erst 1982 eingeweiht. Der Hafen von Saint Vaast war am 21. Juni 1944 der erste Hafen am Ärmelkanal, den die Alliierten befreit haben. Der Name La Hougue leitet sich vom skandinavischen Wort haugr wie Höhe ab. In der Revolutionszeit von 1792 bis 1795 wurde der Ort La Hougue und Port-la-Hougue genannt. Anschließend hieß er bis 1888 Saint-Vaast und heißt seitdem Saint-Vaast-la-Hougue.

Schloss von Saint-Vaast-la-Hougue
Fischereihafen

Dienstag, 07. Mai 2024

 

Saint-Vaast-la-Hougue - Barfleur - Cap Lévi - Fermanville

Heute begannen wir unsere Runde um die Halbinsel Cotentin. Die "Route des Caps" führt durch die faszinierende und raue Natur des Cotentin. Nach einigen Kilometer trafen wir in Barfleur ein. 

Das süße Fischerdorf zählt zu den schönsten Dörfer Frankreichs und präsentiert sich ein bisschen wie im Bilderbuch. Hafenrestaurants, bunte Fischkutter, Möwengeschrei und der weite Blick aufs Meer, dessen Farbe von tiefblau zu türkis wechselt, dazu noch der kleine weiße Leuchtturm versprechen Urlaubsfeeling pur. Die Fischerhäuser aus Granit drängen sich dicht an dicht und scheinen den Winden und Gezeiten des Meeres zu trotzen. Diesen trutzigen Charakter hat auch die Kirche Saint-Nicolas, die mit ihrem Dom auf einem kleinen Hügel steht und über den Hafen und Barfleur zu wachen scheint. Der Name Barfleur kommt übrigens, wie so oft in der Normandie, von den Wikingern, „-fleur“ commt vom altnordischen „floth“ und bedeutet „Fluss“.

Eins der Fischangebote

Nachdem wir das hübsche Dorf besichtigt hatten, zogen wir die Wanderschuhe an und wanderten zum Leuchtturm von Gatteville

75 Meter ragt der Leuchtturm von Gatteville an der Ostküste der Halbinsel Cotentin in den Himmel. Er ist damit der zweithöchste Leuchtturm Frankreichs und Europas. 52 kleine Fensterchen schmücken den Leuchtturm, geschätzt 11.000 Granitblöcke wurden bei der Konstruktion verwendet. „Wow, nicht schlecht“, sagt Christian, und pfeift anerkennend. Der Leuchtturm steht auf einer Landzunge, von der aus wir einen wunderschönen 360-Grad-Blick auf die Normandie und das Meer genießen. Zuerst aber gilt es, die 365 Stufen bis zur Spitze des Leuchtturms hinaufzusteigen. Der Aufstieg ist anstrengend und dauert für mich, Steffi, eine gefühlte Ewigkeit, oben angekommen ist das Panorama jedoch unglaublich: Uns bietet sich der weite Blick über das Tal der Saire, über die grüne Heckenlandschaft der Halbinsel Cotentin bis hinüber zu den Landungsstrände im Departement Calvados.

Nächster Leuchtturm, welcher wir besuchten, war am Cap Néz.

Der erste Phare du Cap Lévi hatte eine Höhe von 31 m und ging 1858 in Betrieb. Das erste Leuchtfeuer erzeugte mittels Pflanzenöl für je 3 Minuten abwechselnd ein weißes Dauerlicht bzw. ein rotes Blitzlicht. Der Linsenapparat hatte eine Brennweite von 25 cm. Nach 1875 wurde auf den Verbrauch von Mineralöl (Naphtha) umgestellt. 1901 wurde ein mit verdampftem Petroleum betriebenes Leuchtfeuer für rotes Blitzlicht in 5-Sekunden-Intervallen installiert. Im Jahr 1937 wurde der Turm elektrifiziert. Nachdem der erste Turm 1944 zerstört worden war, wurde der heutige Leuchtturm zwischen dem 31. März 1947 und dem 14. Juni 1948 nach Plänen der Architekten Levasseur und Chauliat erbaut. Mit 28 m erreicht dieser nicht die Höhe des ursprünglichen Turms, da er aber höher am Hang angeordnet ist, blieb die auf den Meeresspiegel bezogene Feuerhöhe praktisch unverändert. Der Turm wurde 1975 automatisiert und 2009 zum Monument historique erklärt. Der Leuchtturm verfügt heute über eine Halogenlampe mit 650 Watt Leistung sowie über ein Linsensystems mit einer Brennweite von 25 cm. Die Leuchtweite des roten Blitzlichts beträgt 20 nautische Meilen.

Unser heutiger Uebernachtungsplatz

Mittwoch, 08. Mai 2024

 

Fermanville - La Hague

Die letzte Nacht war seit langem wieder einmal regenfrei. Auch die Ruhe auf dem Platz war super. Als Erstes besuchten wir das Lustschloss Les Ravalet. Leider war auch dieses geschlossen, somit konnten wir nur Aussenaufnahmen machen

Das Château des Ravalet, auch als Château de Tourlaville bekannt, befindet sich im Herzen des Departements Manche in der Normandie. Diese prächtige blaue Schieferburg im Renaissancestil aus dem 16. Jahrhundert, die als historisches Denkmal eingestuft und Mitte des 19. Jahrhunderts vom Viscount von Toqueville umgebaut wurde, ist der Charme der Gemeinde Cherbourg-en-Cotentin. Das Ravalet-Schloss ist mit einem wunderschönen Landschaftspark mit einem Rotunden Gewächshaus und Wasserspielen geschmückt und befindet sich auf einem fast 20 Hektar großen Grundstück. Es bietet seinen Besuchern viele Bereiche für Spaziergänge in den Gärten. Beschrifteter bemerkenswerter Garten seit den frühen 2000er Jahren. Wenn das Innere des Schlosses, in dem die verfluchten und berüchtigten Lieben der Brüder und Schwestern Marguerite und Julien de Ravalet untergebracht waren, außerhalb der Heritage Days nicht für die Öffentlichkeit zugänglich ist, öffnet der Park regelmäßig seine Türen, insbesondere für große Kultur- und Freizeitveranstaltungen. Das Schloss hat immer noch die Form eines massiven Gebäudes, das mit kreisförmigen Ecktürmen geschmückt ist und dessen Dachboden im Laufe des 19. Jahrhunderts hinzugefügt wurde. Draußen können Besucher die Porte des Quatre-Vents mit ihren Dachfenstern und korinthischen Pilastern bewundern, während Neugierige die Möglichkeit haben, im blauen Raum zu meditieren, dem von Marguerite, die am Place de Grève in Paris enthauptet wurde. zu Beginn des 18. Jahrhunderts für Inzest.

Nächster Ort, wo wir einen Zwischenhalt machten, war Landemer. Der Ausblick auf die Küste war wunderschön und unterschied sich von den Kreidefelsen, die in den letzten Tagen immer unser Begleiter war.

Leuchtturm Cap de la Hague
Wiederum ein herrliches Plätzchen erwischt

Donnerstag, 09. Mai 2024

 

La Hague - Flamanville - Les Moitiers-d'Allonne

Auch diese Nacht war regenfrei. Gegen 1000 Uhr fuhren wir los und es ging nicht lange, als wir wieder unser Womajo parkierten, um das Schloss Flamanville zu besuchen. 

Das Schloss Flamanville aus dem 17. Jahrhundert steht stolz im Herzen von Cotentin, in Manche, und steht heute unter den historischen Denkmälern. Auf den Überresten eines alten Wehrhauses aus dem 11. Jahrhundert erbaut, befindet es sich seit Ende der 1980er Jahre im Besitz der Gemeinde Flamanville. Bausatz aus grauem Granit von Flamanville, das Gelände hat die Form eines a Hauptgebäude, das von zwei Pavillons flankiert wird und Teile der Mauern des alten Wehrhauses wiederverwendet. Einige Zimmer des Schlosses können jetzt gemietet werden, und das Gelände verfügt auch über eine Zwischenunterkunft.

Der Park ist für die Öffentlichkeit kostenlos zugänglich und wird für seine Wasserspiele sowie für seinen Dahliengarten mit rund hundert Sorten geschätzt. Angereichert mit Wäldern und Teichen ist diese mehrere Hektar große Fläche das ganze Jahr über zugänglich.

Nach der Besichtigung ging es weiter und wir bezogen bei strahlendem Sonnenschein unser Uebernachtungsplatz auf einem Bauernhof. Vom Rest des Tages zeigte sich die Normandie von ihrer schönsten Seite und wir machten zu Fuss einen Strandausflug. 

So weit kann sich hier das Meer zurückziehen
Ich sage nur geniessen
Wunderschöner Sonnenuntergang vom Womajo ausgesehen

Freitag, 10. Mai 2024

 

Les Moitiers-d'Allonne - Pointe du Roc Grandville - Saint-Jean-le-Thomas

Die heutige Fahrt dem Meer entlang konnten wir so richtig geniessen, bis wir an unserem ersten Besichtigungsort, Grandville, eintrafen. 

Granville, dass auch das Monaco des Nordens genannt wird, ist ein bekannter Badeort an unserer wunderschönen normannischen Küste in La Manche.

Als ehemalige Festung, mit der die Engländer einst Land erobern konnten, hoben sie hier einen riesigen Graben aus, um Granville bei Flut zu einer Insel zu machen (heute zwischen dem Casino und dem Promenadendeck). Ein natürliches und unaufhaltsames Verteidigungselement. Als Granville dann von den Normannen zurückerobert wurde, wurde es aufgrund seiner Lage über dem Meer zu einem wichtigen militärstrategischen Interessenpunkt. Im Laufe der Zeit wurde sie zu einer berühmten Korsarenstadt. Ab dem 16e Jahrhundert war Granville einer der wichtigsten Mörserhäfen, was der Stadt einen bedeutenden wirtschaftlichen Aufschwung ermöglichte. Die Neufundländer sind ein fester Bestandteil der Stadtgeschichte.

Auch heute noch ist der Korsaren Charakter von Granville spürbar und die Atmosphäre einer Fischerstadt ist tief verwurzelt und präsent. Auf halbem Weg zwischen dynamischer Stadt und Meeresküste findet man in Granville alles, was man braucht, um dort friedlich zu leben oder einen unvergesslichen Urlaub zu verbringen. Granville wird oft als „Monaco des Nordens“ bezeichnet, da es wie Monaco auf einem Felsvorsprung liegt, der dem von Monaco ähnelt. Das bietet unglaubliche Ausblicke auf das Meer und die Umgebung! Als bekannter Badeort steht Granville auch für die kleinen Geschäftsgassen, in denen man gerne bummelt, den flachen Gousset (Spazierweg), um am Meer entlang zu flanieren, der Fährhafen, von dem aus Überfahrten zu den Kanalinseln oder dem Archipel Chausey möglich sind, der Jacht- und der Fischereihafen, zahlreiche Wassersportarten zum Ausprobieren, regionale Produkte, die man auf den Märkten oder in den guten Restaurants der Stadt genießen kann. So viele Freuden, die man mit der Familie oder mit Freunden vor der Kulisse des Strandes und der Wellen teilen kann. Kurzum, ein Badeort, in dem alles vereint ist, um einen unvergesslichen Aufenthalt zu verbringen.

Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten bei Ihrem Besuch in Granville

Die Oberstadt und ihre Schätze: Dieser Granitvorsprung über der Stadt… die ursprüngliche Stadt sozusagen, mit ihren kleinen Gassen, aber vor allem mit ihrem atemberaubenden Blick auf das Meer. Man entdeckt das Maison du Guet, das mit seinen zwei Türmen auf der Stadtmauer steht, die alten Kasernen, die Grand ‘Porte, die Zugbrücke zur Oberstadt, die Bunker, den Leuchtturm, das Theater der Oberstadt oder auch die Kirche Notre-Dame du Cap Lihou. All dies sind architektonische Schätze, die Sie genießen können.

Dieser Rundgang unternahmen wir natürlich
Die Ober-/ und Unterstadt
Spezielle Häuser
Was ist hier wohl passiert? Genau Ebbe
Sicht vom Womajo aus auf Mont Saint Michel
0